„Niemals sind wir so verletzlich, als wenn wir lieben.“
- Sigmund Freud -

Ursula Reder-Mylius

Praxis für analytische und tiefenpsychologische Psychotherapie für Babys, Kinder, Jugendliche und deren Eltern

Ich behandle in meiner Praxis Babys, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bei entsprechender Indikation.
  • Säuglings- und Kleinkindbehandlungen unter Einbeziehung der Eltern
  • Kinderpsychotherapien mit begleitender Elternbehandlung
  • Psychotherapie für Jugendliche und junge Erwachsene

LEISTUNGEN:

  • Diagnostik
  • Säuglings-, Kleinkind- und Elternpsychotherapie (SKEPt)
  • Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie
  • Supervision und Fortbildung (zusätzlich speziell für Pädagogen in der Kleinkinderziehung)

KOSTEN:

Bei gesetzlich Versicherten übernehmen alle Krankenkassen auf Antrag die Kosten für Erstgespräche und die gesamte psychotherapeutische Behandlung bei Babys, Kindern und Jugendlichen sowie für die Elterngespräche.
Privatversicherte sollten vorab klären, ob Psychotherapie Versicherungsbestandteil ihres Vertrags ist.

ANMELDUNG:

Sie interessieren sich für eine psychoanalytische bzw. tiefenpsychologische Kinder- bzw. Jugendlichen Psychotherapie Ihres Kindes. Die behandlungsintensive Therapieform ist außerordentlich aufwendig und teuer. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt in der Regel die hohen Kosten für die gesamte Behandlung. Diese Therapie darf nur durchgeführt werden, wenn die Erkrankung des Patienten und die engagierte Mitarbeit der Eltern ausreichenden Erfolg erwarten lassen.

Weil meine Arbeitszeit und meine psychische Aufnahmefähigkeit begrenzt sind, kann ich nur eine bestimmte Anzahl von Patienten behandeln. Sie müssen deshalb bei Anfragen auch mit Absagen rechnen. Eher selten können Ihre Terminwünsche berücksichtigt werden.

Sie erreichen mich in der Regel montags zwischen 14.00 h und 14.45 h zur persönlichen telefonischen Anmeldung. Ich bitte Sie, zur Anmeldung in jedem Fall in dieser Zeit das telefonische Gespräch mit mir zu suchen.
Eltern mit Baby erhalten in Notfällen auch kurzfristige Termine.

Über mich

Zur analytischen und tiefenpsychologischen Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche wurde ich am Michael-Balint-Institut in Hamburg nach meinem Studium zur Diplom Sozialpädagogin in Würzburg ausgebildet.

Meine zusätzliche 3-jährige berufsbegleitende Ausbildung für Säuglings- und Kleinkindbehandlungen habe ich am Institut für Fortbildung, Forschung und Entwicklung in Potsdam erfolgreich abgeschlossen.

Seit 1994 bin ich in eigener Praxis selbständig als analytische Psychotherapeutin für Babys, Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen in Aumühle tätig.

Nach meinem Studium arbeitete ich zwei Jahrzehnte als stellvertretende Einrichtungsleiterin und pädagogische Leiterin mit sprach- und entwicklungsverzögerten Kindern. Im beruflichen Zusammenhang und ehrenamtlich habe ich Projekte für frühkindliche Erziehung und Elternarbeit initiiert und entwickelt. Eine systemische, familientherapeutische Ausbildung sowie die Arbeit als Supervisorin und zusätzlich als Dozentin für Säuglingsbeobachtung, Säuglings- und Kleinkindbehandlungen an Ausbildungsinstituten komplettieren meinen beruflichen Werdegang und mein fachliches Spektrum.

„Liebe und Dankbarkeit erwachsen im Baby spontan und direkt als Antwort auf die Liebe und Fürsorge der Mutter.“
- Melanie Klein -

Babys

Ein Baby verändert unser Leben. Körper und Seele von Mann und Frau sind in dieser Zeit sensibilisert, damit sie die innere Welt des Babys verstehen und darauf adäquat eingehen können. Sie kommen deshalb verstärkt mit den Verletzungen und Gefühlen aus der eigenen Kindheit in Kontakt. Das führt manchmal zu schwerwiegenden Problemen, zu Hilflosigkeit und deprimierenden Gefühlen in der Partnerschaft, als Vater, Mutter und gegenüber dem Baby.

Es ist gut zu wissen, dass Sie in dieser Zeit nicht allein gelassen werden.

Während der ersten Lebensmonate des Babys treten bei der Mutter manchmal depressive Verstimmungen auf und das Gefühl, dem Baby nicht gerecht werden zu können. Beim Baby finden wir am häufigsten die sogen. Regulationsstörungen, das sind Schrei-, Schlaf-, und Fütterstörungen.

Sie können Hilfe in Anspruch nehmen!

Die Behandlung setzt ganz individuell im einfühlsamen Gespräch dort an, wo das Baby und seine Eltern Hilfe benötigen.

Sie kommen nach telefonischer Anmeldung mit ihrem Baby oder Kleinkind in meine Praxis und finden eine auf ihre Bedürfnisse vorbereitete Umgebung und ein aufmerksames, einfühlsames Gegenüber. Mit meiner Hilfe lernen Sie als Eltern, die aktuellen Probleme ihres Babys in Verbindung mit ihrer Lebenssituation und ihrer eigenen Lebensgeschichte zu verstehen.

Ihre gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten auf Antrag, ich benötige dazu die Krankenversicherungskarte ihres Kindes.

Weitere Informationen finden sie auf den Seiten der Vereinigung analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten in Deutschland e.V. und der German-Speaking Association for Infant Mental Health.

„It is a joy to be hidden, and disaster not to be found.“
- Donald W. Winnicott -

Kinder & Jugendliche

Kindertherapeuten haben Freude an ihrer Arbeit. Sie können nachempfinden, wie man sich als Kind fühlen kann. Mit ihnen kann man sprechen, aber auch schweigen, wenn man keine Worte finden kann. Weder die Eltern, die Schule, noch deine Klassenkameraden oder Freunde erfahren, was du deinem Therapeuten anvertraust. Sie unterliegen der Schweigepflicht.

Ich arbeite mit Babys, Kindern, Jugendlichen und deren Eltern.
Jugendliche ab dem 14. bis zum 20. Lebensjahr können sich telefonisch selbst anmelden und alleine kommen. Sie benötigen dazu nur ihre Krankenversicherungskarte. Einige Beispiele der Probleme, weshalb Kinder oder Jugendliche zu mir kommen:

Unterschiedliche Ängste:

  • Du hast Angst, zur Schule zu gehen. Du wirst ausgeschlossen, andere Kinder ärgern oder quälen Dich. Du weißt nicht, warum das so ist und bist mit diesen Gedanken so allein, dass Du keinen Ausweg siehst.
  • Man sagt Dir, dass du klug und begabt bist, trotzdem schreibst Du schlechte Noten und wirst in der Schule immer unkonzentrierter, aufgeregter und verzweifelter. Du ziehst dich immer mehr in Dich zurück und weißt nicht, wie Du aus diesem Teufelskreis herauskommen kannst.
  • Eines Tages war sie da, die schleichende Angst vor fremden Männern, vor Mitschnackern, vor bestimmten Anlässen, Geräuschen oder Tieren. Du willst nicht mehr zur Schule gehen, traust Dich nicht mehr, Freunde zu besuchen, mit dem Rad zu fahren, zum Sport zu gehen. Du bist traurig und ziehst Dich immer mehr zurück.

Lebensumstände:

  • Deine Eltern haben sich getrennt und Du weißt nicht, mit wem Du über Deine Gefühle sprechen kannst. Du fühlst Dich zwischen ihnen hin und hergerissen und mit Deinem Kummer allein.
  • Du hältst dich überwiegend in Deinem Zimmer auf und betäubst Dich mit Computerspielen.
  • Du lebst mit dem neuen Partner/in von Vater oder Mutter zusammen und kommst mit ihr/ihm nicht zurecht. Du wünscht Dir mehr Privatsphäre in Deinem Zimmer oder im Badezimmer, aber der neue Partner akzeptiert das nicht.
  • Du hast erfahren, dass Du adoptiert worden bist. Du möchtest Deine Eltern nicht mit Deinen Fragen oder Deinem Kummer belasten.
  • Du hast einen Elternteil mit seelischen oder gesundheitlichen Problemen. Du weißt, dass das eigentlich niemand erfahren soll. Über vertrauliche Dinge kannst Du immer mit einem Therapeuten sprechen.

Zwänge:

  • Du musst bestimmte Dinge immer wieder tun, leise Zahlen sprechen, mit den Augen zwinkern oder Geräusche, Bewegungen machen. Dich quälen Stimmen, die nur Du hörst.
  • Du hast begonnen, dich zu ritzen, weil du damit zur Ruhe kommen kannst und Dich weniger haltlos fühlst.

Essstörungen:

  • Deine Eltern, Lehrer oder Mitschüler sprechen Dich an, weil Du immer dünner wirst, aber für dich bist Du immer noch viel zu fett.
  • Du ziehst Dich von Gleichaltrigen immer mehr zurück. Du willst anders sein als andere. Du verbietest dir Süssigkeiten und das, was Du vorher gerne gegessen hast. Du beschäftigst Dich nur noch mit Deinem Aussehen und Deiner Figur.
  • Du hasst Dich, weil Du dein Taschengeld für Fressanfälle ausgibst und das Essen danach wieder erbrechen musst.

Körperliche Beschwerden und chronische Erkrankungen:

  • Du hast oft Kopf-, Magen-, oder Bauchschmerzen, für die der Arzt keine Ursachen findet. Trotzdem fühlst Du diesen Schmerz so stark, dass Du nicht zur Schule gehen oder Freunde treffen kannst.
  • Du hast eine angeborene oder plötzlich auftretende körperliche Erkrankung wie z.B. Herzerkrankung, Epilepsie oder chronische Hautkrankheiten, die Dich zum Außenseiter in der Klasse machen. Du willst den Eltern nicht noch mehr Kummer bereiten und brauchst doch einen Menschen, mit dem Du darüber sprechen kannst.

Ich habe Dir einige Beispiele von Problemen meiner Patienten genannt, die ich in meiner Praxis behandle. Es gibt viele andere Gründe, weshalb Kinder und Jugendliche zu mir kommen können. Im gemeinsamen Gespräch finden wir heraus, welche Hilfe Du brauchst.

Weitere Informationen findest Du auf der Seite der VaKJP.

„Das kindliche Anerkennen der elterlichen Beziehung vollendet dessen seelische Welt, [...]“
- Ronald Britton -

Eltern

Kinder drücken ihre Probleme in den Interaktionen mit ihren Eltern, Freunden und Lehrern aus und diese spiegeln sich ihrem Spiel-, Sozial- und Arbeitsverhalten wider.

Jede Therapie beginnt mit einer diagnostischen Phase, den sogenannten Vorgesprächen.

Wir interessieren uns gemeinsam dafür, welche Ursachen Sie vermuten und wie Sie sich bisher damit geholfen haben. Es hilft zu klären, ob es sich um eine vorübergehende Krise oder tiefer liegende ernste Konflikte handelt, welche die Entwicklung Ihres Kindes beeinträchtigen oder verhindern. Ziel ist, gemeinsam mit Ihnen am Verstehen des Problems zu arbeiten und Ansätze zu entwickeln, wie Sie damit hilfreicher umgehen können.

Am Ende der Vorgespräche besprechen wir einen Behandlungsvorschlag. Manchmal berichten Eltern, dass sich durch die Vorgespräche ermutigende Veränderungen innerhalb der Familie entwickelt haben und Sie keine weitere Unterstützung benötigen. Auch als Entwicklungsanstoß können Vorgespräche unterstützend und entlastend sein.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der VaKJP.

„Glück ist die Erfüllung von Kinderwünschen.“
- Sigmund Freud -

Supervision

Die von mir durchgeführten Supervisionen basieren auf meiner fachlichen Ausrichtung mit psychoanalytischem Verstehen und Erklärungsmodellen, begleitet von systemischen und familientherapeutischen Ansätzen. Ich biete Einzel- und Gruppensupervisionen für Ausbildungskandidaten, Kollegen und Pädagogen in Einrichtungen, Kindergärten und Kinderkrippen an.

Ich bringe meine therapeutische Erfahrung in die Supervision ein, um Ihre Wahrnehmung frühester Eltern-Kind-Interaktionen zu fördern und zu interpretieren. Ihr Wissen um Bindungsverhalten, Interaktionen und krankheitswertige psychische Veränderungen hilft Ihnen in der anspruchsvollen täglichen Arbeit.

Auf dem Hintergrund einer vertrauensvollen Supervisionsarbeit werden Sie fachlich für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Klienten weiter qualifiziert. Besonders für Pädagogen von Kleinkindern, die sich früh in soziale Prozesse integrieren müssen und speziellen Stressoren ausgesetzt sind, wird in der Supervisionsarbeit das Interaktionsgeschehen in der Gruppe und die frühkindliche Entwicklung zunehmend durchschaubar und verständlich.

Mit meiner Hilfe vergrößern Sie Ihren persönlichen Handlungs- und Entwicklungsspielraum und lernen, eigene Stressreaktionen zu verringern.

 

Anfahrt

Kontakt:

Ursula Reder-Mylius
Birkenstraße 5
21521 Aumühle
Schleswig-Holstein
04104 7307